Lernmodule
Die Qualifizierung im Projekt WorkIn ist modular aufgebaut und dauert maximal 20 Monate. Eine Übersicht über die Lernmodule finden Sie hier.
Nach einer zweiwöchigen Einführungsphase absolvieren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen fünf Grundbausteine und zwei Leistungsbausteine in den verschiedenen Gewerken sowie mehrere Praxisphasen in den kooperierenden Unternehmen der Wohnungswirtschaft.
Die Grundbausteine laufen über den Zeitraum von 5, die Leistungsbausteine über den Zeitraum von 12 Wochen. Bestandteile aller Grund- und Leistungsbausteine sind die Arbeits sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften, sowie das Kennenlernen der fachspezifischen Werkzeuge und Maschinen.
Die Auswahl der Grund- und Leistungsbausteine erfolgt nach den individuellen Voraussetzungen und Präferenzen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Kurzbeschreibung der Grundbausteine (GBS) und Leistungsbausteine (LBS):
Elektroniker:
Der Grundbaustein enthält im Wesentlichen die Montage, Demontage und Installation von Leitungen und Baugruppen sowie Grundlagen der Schwachstromanlagen. Der Leistungsbaustein erweitert diese Kenntnisse um die Installation und Inbetriebnahme von Beleuchtungssystemen. (Die Bausteine können unabhängig voneinander belegt werden.)
Tischler:
Der Grundbaustein umfasst die Herstellung ausgewählter Holzwerkstoffe (Herstellung einer Brettertür) und die Vorbereitung von Oberflächen zur Behandlung (Schleifen, Wässern, Lasur). Der Leistungsbaustein erweitert diese Kenntnisse um die Praxisfelder Reparatur von Fenstern und Türen sowie Montage vorgefertigter Möbelsegmente.
(Die Bausteine können unabhängig voneinander belegt werden.)
Metall / Abdichtungen:
Der Grundbaustein enthält im Wesentlichen die Verarbeitung von Metallen (praktische Übungen) und die Herstellung von lösbaren und nicht lösbaren Verbindungen. Der Leistungsbaustein erweitert diese Kenntnisse um die Blechbearbeitung, den Einbau von Vorrichtungen zur Ableitung von Oberflächenwasser und andere Schutzmaßnahmen gegen drückendes und nichtdrückendes Wasser, sowie die Schadenanalyse an Hand von Schadensbildern. (Die Bausteine können unabhängig voneinander belegt werden.)
Maler:
Der Grundbaustein umfasst das Herstellen, Bearbeiten und Gestalten von Oberflächen nach Prüfung, Bewertung und Vorbereitung von Untergründen. Der Leistungsbaustein erweitert diese Kenntnisse um die Praxisfelder Reparaturanstriche (Entfernen von nicht tragfähigen Anstrichen, Putzen und Verschmutzungen), Abdichten von Fugen und komplexe Arbeiten unter Berücksichtigung einfacher Gestaltungsprinzipien.
(Die Bausteine können unabhängig voneinander belegt werden.)
Sanitär / Anlagenmechaniker:
Der Grundbaustein enthält im Wesentlichen ausgesuchte Verarbeitungsarten von Metallen (Spanen, Trennen, Kalt- und Warmumformen) und die Herstellung von lösbaren und nicht lösbaren Rohrverbindungen. Der Leistungsbaustein erweitert das Spektrum um Wartungsarbeiten an Wärmeerzeugungsanlagen und ausgewählten Armaturen, die Reinigung von Anlageteilen und die Montage und Demontage ausgewählter Sanitärgegenstände.
(Die Bausteine können unabhängig voneinander belegt werden.)
Garten- und Landschaftsbau:
Der Grundbaustein umfasst das Kennenlernen von Bodenverhältnissen, Bodenarten und Pflanzen, von Sträuchern und Heckenpflanzen sowie Steinarbeiten. Der Leistungsbaustein erweitert diese Kenntnisse um die Praxisfelder Pflegemaßnahmen und die selbständige Planung von komplexen Arbeitsabläufen und ihre Anpassung an veränderte Bedingungen. (Die Bausteine können unabhängig voneinander belegt werden.)
Praxisphasen
Ergänzend zur Arbeit in den Werkstätten absolvieren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen Praxisphasen in den kooperierenden Unternehmen.
Die Praxisphasen sind in 4 Praxisbausteine gefasst und so aufgebaut, dass sich der fachliche Anspruch kontinuierlich erhöht und spezielle Tätig- und Fertigkeiten (z.B. Verkehrswegesicherheit) praxisnah vermittelt werden.
Diese breit gefächerte Qualifizierung soll die verschiedenen Arbeitsplatzangebote in der Wohnungswirtschaft repräsentieren und Teilnehmern und Teilnehmerinnen damit den Einstieg in Unternehmen des 1. Arbeitsmarktes, (insbesondere Unternehmen der Wohnwirtschaft, die eng mit dem Projekt zusammenarbeiten) erleichtern oder den Beginn einer regulären Ausbildung ermöglichen.







